5 Dinge die du als Elternteil machen kannst, um dich sofort miserabel zu fühlen

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Schönen guten Tag. Gehts dir heute mal so richtig gut? Passt alles und geht alles leicht von der Hand?

Dann habe ich etwas für dich: 5 Dinge, die du machen kannst um dich sofort miserabler zu fühlen.

Fahre am Samstag oder noch besser am Fenstertag mit deinen Kindern alleine in ein großes Möbelhaus:

Die ganze Stadt wird dort sein und dich bemitleiden, wie du versucht deine Kinder nicht zu verlieren und gleichzeitig die neuen Vorhänge zu finden. Am besten du gehst zur Meterware und versucht dort mit Schere und Maßband, das richtige Stück Stoff in deinen Einkaufssack zu packen.

Gut, dass die Schere angekettet ist, Kind 1 wollte eben damit flüchten.

Wenn du noch Energie hast geh ins Restaurant, wenn sich die Kinder nicht irgendwann mit Fleischbällchen bewerfen, gibt es spätestens an der Kuchentheke das erste Drama: „Wie in den Punschrollen ist Alkohol drinnen?“.

Kaufe Spielsachen die Geräusche machen und ausreichend Batterien:

Spätestens. Nach 2 Wochen. Bist du. Reif. Für ein Leben. Als Einsiedler.

„Old MacDonald had a …. “

SHUT UP!!!!

Ignoriere deine Bedürfnisse und beschwere dich bei anderen darüber:

Du musst eigentlich aufs Klo, aber keiner lässt dich? Irgendwas kommt IMMER dazwischen? Du willst einfach mal nur 10 Minuten mit einer Freundin oder einem Freund telefonieren, aber dein Kind lässt dich nicht? Perfekt.

Jetzt noch darüber beschweren, wie ungerecht alles ist und dir NIE irgendjemand irgendwas abnimmt, nämlich von selbst und ungefragt. Gib ruhig allen die Schuld.

Hab ein schlechtes Gewissen, wenn dein Kind mal von wem anderen betreut wird:

Endlich mal ein ruhiger Nachmittag. Das Kind ist bei der Oma. Aber anstatt mal nichts zu tun mach innerlich eine Liste, der Dinge die noch zu tun sind oder schon länger unerledigt herum liegen.

Quäle dich mit Dingen, die keinen Spass machen und auch nicht super dringend sind. Ist es langweilig und unnötig? Perfekt!

Unterhosen bügeln zum Beispiel.

Nun rede dir ein schlechtes Gewissen ein, das Kind kann ja nur von dir richtig betreut werden und überhaupt ist das nicht schädlich?

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Mann, ist das eine schöne Küche. So aufgeräumt und weiß. Die Möbel, die will ich auch! Das Spielzeug nach Farben und Größe sortiert und das Licht auf den Photos, einmalig.

Dann drehe eine Runde durch deine Wohnung.

Wenn du dich jetzt noch nicht miserabel genug fühlst, schau unter die Couch.

Abschließende Worte

Die Motivation zu diesem Artikel habe ich aus dem Coaching. Dort gibt es eine Methode, um sich aus festgefahrenen Situationen heraus zu bewegen. Also wenn man glaubt, man kann nichts an der Situation ändern.

Der Coach fragt dann: „Was könntest du tun damit es noch SCHLIMMER wird?“.

Die Idee dahinter ist wieder Bewegung in die Situation zu bringen und damit zur Überzeugung: „Bin ich in der Lage es schlechter zu machen, bin ich auch in der Lage es besser zu machen.“, zu gelangen.

So geht man wieder in die Eigenverantwortung und dies wiederum erweitertet den Handlungsspielraum.

Was könntest du machen, damit es noch schlechter wird? 😉

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© picture by pixabay.com

 

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